Erneuerbare Energien

Das Potenzial für Energien in Indien ist riesig.


Indien ist weltweit eines der schnellstwachsenden Länder. Die weltweit größte Parlamentarische Demokratie mit einer Einwohnerzahl von über einer Milliarde Menschen entwickelt einen ungeheuren „Hunger“ nach Energie und Infrastruktur. Die Nachfrage nach Erneuerbaren Energien wächst derzeit schneller als das Angebot. Hier tun sich gigantische Wachstumsmärkte auf.

So verfügt das Land über 300 Sonnentage im Jahr. Zugleich aber lebt ein Drittel der indischen Bevölkerung, über 450 Millionen Menschen, ohne elektrischen Strom.

Derzeit wird „grüner“ Strom vorwiegend aus Windenergie und Wasserkraft gewonnen. Neben der Solarenergie haben – aufgrund der natürlichen Gegebenheiten – auch Biomasse-Anlagen zur dezentralen Elektrifizierung ländlicher Regionen beträchtliches Potential sowie die urbane Energiegewinnung „Waste to Energy“ aus städtischem und industriellem Abfall.

Es gibt aktuell einen großen Bedarf an einem Ausbau der Stromversorgung, der gleichzeitig die wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Ansprüche erfüllt. Experten schätzen, dass die Nachfrage nach Elektrizität jährlich um 10 Prozent wachsen muss, um mit dem Wachstum des Bruttoinlandprodukts in Indien Schritt halten.

Indien hat frühzeitig die strategische Bedeutung der Erneuerbaren Energien erkannt und ein eigenes Ministerium für „nicht-konventionelle Energie“ (MNES) geschaffen. Die Regierung hat explizit die intensive Förderung von Forschung und Entwicklung, die Schaffung von politischen Rahmenbedingungen sowie Vereinfachungen von Investitionen auf den Weg gebracht.


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